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Jetzt tragen sie Schwarz

 


Zwölf Sportler der Kampfkunstfreunde Nordwalde dürfen jetzt den Schwarzen Gürtel im Tae-Kwon-Do beziehungsweise im Thai-Boxen tragen.
Zwölf Sportler der Kampfkunstfreunde Nordwalde dürfen jetzt den Schwarzen Gürtel im Tae-Kwon-Do beziehungsweise im Thai-Boxen tragen.


Nordwalde - Grund zur Trauer haben sie nicht. Aber sie tragen trotzdem Schwarz. Wenn auch nur in Form eines Gürtel. Doch der ist mehr als nur ein Gürtel. Er ist ein Symbol. Er zeugt von Beweglichkeit, Dynamik, Körperbeherrschung und Kampfkraft. Zwölf Schüler der Kampfkunstfreunde Nordwalde - darunter zehn im Tae-Kwon-Do und drei im Thai-Boxen - haben jetzt die Urkunden zur bestandenen Prüfung des Schwarzen Gürtels erhalten.

  Bürgermeisterin Sonja Schemmann war auch dabei und freute sich über eine solch hohe Anzahl ambitionierter Sportler und lobte außerdem den „multikulturellen Hintergrund“ dieser Sportarten. Sport verbinde, sagte sie. Und die Kampfkunstschule von Pasa Baylan sei ein Vorbild dafür.  

Während die Fortgeschrittenen ihre Urkunden entgegennahmen, warteten die jüngeren Kampfsportler auf ihre Prüfungen, die zum elften Mal in der Kampfkunstschule von Pasa Baylan abgenommen wurden. „Es ist immer ein Ereignis in Nordwalde, wenn die Gürtelprüfungen anstehen“, meinte die BüBürgermeisterin und sorgte für Vorfreude bei den Zuschauern.

  dieses Mal ging es um gelbe, grüne, blaue und rote Gürtel. Einige Schüler festigten ihre Fähigkeiten noch wenige Minuten vor Prüfungsbeginn in einer abschließenden Trainingseinheit. Andere versuchten, Anspannung und Aufregung einfach auszublenden, bevor sie vor der Jury auf die Matte mussten.


15 · 07 · 10
 

 

 



                      Nich´ mit Pasha!                                                                                                    

                                    Einbrecher geraten an den Falschen 

                                                                                               Westfälische Nachrichten 20.o5.2010 


Pasha Baylan (l.) und Sohn Cenk vor ihrem Trophäenschrank. Sie nahmen den Einbruch als sportliche Herausforderung.Foto: rur
Pasha Baylan (l.) und Sohn Cenk vor ihrem Trophäenschrank. Sie nahmen den Einbruch als sportliche Herausforderung.Foto: rur


Nordwalde - „Dumm gelaufen“, werden sich die beiden jungen Männer gedacht haben, die in der Nacht von Mittwoch auf Donnerstag bei einem Einbruch von zwei Kampfsportlern überrascht wurden.

  Was war passiert? Der 20-jährige Cenk Baylan, seit kurzem Schwarzgürtelinhaber im Thai-Boxen, räumte kurz nach Mitternacht noch in der asiatischen Kampfsportschule seines Vaters an der Bahnhofstraße 35 auf, als er im Keller verdächtige Geräusche hörte. „Es mussten Personen im Keller sein, aber ich wusste nicht, ob sie bewaffnet und wie viele es sind“, erzählt der junge Mann. Daher rief er seinen Vater über Handy herbei. Der 55-jährige Pasha Baylan, Großmeister im Taekwon-Do, zwischen 1979 und 1985 vielfacher Deutscher- und Europameister und heute Trainer, kam wenige Minuten später. Gemeinsam gingen sie dann zum Kellereingang und sahen einen jungen kräftigen Mann die Treppe heraufkommen. „Die Situation war schwierig einzuschätzen, weil wir nicht wussten, was er machen würde und ob er etwas gestohlen hatte“, berichtet Pasha Baylan, der sich als reinen Selbstverteidigungskünstler sieht und erstmal niemanden verletzten will. „Als der Einbrecher dann auf mich zukam, habe ich ihm blitzschnell eine Ohrfeige versetzt“, erzählt Baylan weiter. Diese Ohrfeige ist im asiatischen Kampfsport eine „Peitsche“, die nicht verletzt, aber vorübergehend sehr schmerzhaft ist. Der Einbrecher ergriff daraufhin die Flucht.  

Als der zweite junge Mann, ein 18-jähriger polizeibekannter Dortmunder, dann auch aus dem Keller hochkam, ging er auf Baylan zu. Der wehrte sich mit einem gekonnten asiatischen Kampfsportgriff und ruckzuck lag sein gegenüber auf dem Boden - vermutlich mit der Erkenntnis: Widerstand zwecklos. „Dem stand die Angst im Gesicht“, schildert Baylan, „und er war froh, als die verständigte Polizei kam“. Die Beamten konnten ein Schmunzeln nicht verkneifen, als sie den Täter quasi fachgerecht und wie auf dem Silbertablett serviert bekamen, und belehrten ihn, „dass der Einbruch in eine Kampfsportschule nicht risikolos“ sei.

Da im Keller nichts fehlte, hat Pasha Baylan auf eine Anzeige verzichtet. Er wolle dem jungen Mann nicht noch mehr schaden. Vielleicht komme er ja noch auf die richtige Bahn. „Für uns war es eine Selbstverteidigungsübung“, lautete das Fazit des Großmeisters.

 

 

 

 Integrationspreis Kreis Steinfurt 2009

               

 Herzlichen Dank an Frau Schemmann                                 Selim in Action

 

 

 

 Fabien in Action

 

 

Adler Selim am landen...!

 

 

        

Preisvergabe                                                                                              Mustafa u Pasa

 

 Demotiem Steinfurt Kreishaus 2009

 

 

  

     

   

          

         

 

                                  

    

  

 

   

 

 

  

 

 

Sonja Schemmann war bei uns

 

 

 

 

Sonja Schemmann in Action

 

 

   

 

    

 

 

 

 

Gürtelprüfung winter 2008

Taekwon-Do Gruppe

 

 

Thai-Boxen gruppe